Sie sind hier: Startseite Ausstellungen

Ausstellungen

Chronik der Ausstellungen in der BASA seit 2013

maraké – Konfirmation

Wege in die Welt der Erwachsenen

14. Dezember 2018 – 31. Juli 2019

marake-Flyer

Die Ausstellung stellt den Abschluss des Projektes „Mensch-Ding-Verflechtungen indigener Gesellschaften“ dar, das von 2015 bis 2018 an der Abteilung für Altamerikanistik in Zusammenarbeit mit dem Linden-Museum Stuttgart und dem Institut für Medienwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt wurde. Die Ausstellung gibt Einblick in die Ergebnisse des Projektes und wurde mit Vertretern der Wayana aus Französisch Guayana sowie mit einer Schüler- und einer Studierendengruppe vorbereitet.

 

eramone-Plakat

eramone | Weltsichten

Objekte der Ayoréode in der BASA

12. Juli bis Anfang Dezember 2018

Die in der Bonner Altamerika-Sammlung (BASA) befindlichen Objekte der Ayoréode geben Aufschluss über heute größtenteils nicht mehr praktizierte Lebensweisen dieser indigenen Gruppe aus dem Chaco-Gebiet, zu der zwischen 2600 und 3000 Menschen in Bolivien und 2000 bis 2600 Menschen in Paraguay zählen. Seitdem die Objekte ab den 1950er Jahren gesammelt und nach Bonn gebracht wurden, haben sich die Lebensumstände der Ayoréode massiv verändert, weshalb sie viele dieser Gegenstände nicht mehr oder nicht mehr in dem Maße wie vor der erzwungenen Sesshaftwerdung herstellen und verwenden, weil sie sie nicht mehr benötigen.
Die materielle Kultur der Ayoréode ist in besonderem Maße mit ihren Vorstellungen von Welt, eramone in ihrer Sprache ayoréode uruode, verbunden. In der oralen Tradition der Ayoréode gibt es unzählige Geschichten, oft in vielen verschiedenen Varianten, über die Herkunft aller ihnen bekannten Dinge und Phänomene, wie diese in die Welt gekommen sind. Mittels der Objekte der Ayoréode und dazugehörigen Geschichten über ihre Herkünfte gibt diese Ausstellung einen Einblick in die Weltsicht der Ayoréode, gleichzeitig schlägt sie einen Bogen von der Zeit vor dem dauerhaften Kontakt zwischen Ayoréode und cojñone, den „Weißen“, bis in die Aktualität.

Céramica de las Américas

CERÁMICA DE LAS AMÉRICAS

La cadena operatoria y vida social de los objetos cerámicos

26. Januar bis 30. November 2018 (BASA-Baukasten)

Como resultado del trabajo práctico de los estudiantes del seminario de Análisis de Cerámica del Departamento de Antropología de las Américas de la Universidad de Bonn, se ha montado una exposición empleando una selección de piezas arqueológicas, históricas y etnográficas de la Bonner Altamerika-Sammlung (BASA).

La exposición se ha basado en los principios de cadena operatoria y vida social de los objetos, siguiendo una orientación inspirada en el trabajo del Museo Nacional de Etnografía y Folklore (MUSEF) de La Paz, Bolivia. Algunos de los componentes de esta exposición emplean los materiales y técnicas de fabricación de los objetos cerámicos como puntos de ingreso a mundos de valores y significado. Otros abordan el rol social de los objetos cerámicos y/o su iconografía, sea al interior de sociedades documentadas etnográfica o arqueológicamente, sea atravesando el tiempo en una perspectiva diacrónica o de longue durée.

Art de Cuisine

Art de Cuisine

Esskultur in Lateinamerika

9. Oktober 2017 bis 30. Juni 2018

Kartoffeln, Tomaten, Mais, Bohnen, Kürbis, Avocado, Kakao… diese und viele weitere Nahrungsmittel, die wir heute selbstverständlich in der Küche verwenden, haben ihren Ursprung (auch) in Lateinamerika, wo sie seit sehr langer Zeit kultiviert, zubereitet und verzehrt werden.
Art de Cuisine zeigt eine Reihe von Beispielen der Ess- und Trinkkultur aus verschiedenen Regionen Lateinamerikas, die anhand von Objekten aus dem Bestand der Bonner Altamerika-Sammlung (BASA) veranschaulicht werden. Die Ausstellung deckt eine große zeitliche Spanne ab, die von der vorspanischen Vergangenheit bis in die Gegenwart reicht. Inspiriert von der Frage, wo das Essen herkommt, thematisiert sie auch Aspekte der Nahrungsbeschaffung, der Verarbeitung von Lebensmitteln und der Zubereitung von Speisen und Getränken.
In diesem Sinne beginnt der Rundgang der Beschaffung und Erzeugung von Nahrungsmitteln, etwa durch Jagd, Fischfang oder mittels der Landwirtschaft. Aspekte des Umgangs mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen werden durch die Beispiele Maniok und Kürbis sowie den Themenbereich Lagerung und Transport veranschaulicht. Die Zubereitung wird anhand des Kakaos und der aztekischen Küche thematisiert. Essen und Trinken spielten und spielen oftmals eine wichtige Rolle in rituellen Kontexten, was am Beispiel Allerheiligen bzw. Allerseelen aufgezeigt wird.
Die Ausstellung Art de Cuisine wurde von den Studierenden der Abteilung erarbeitet, die im Sommersemester 2017 ihr Museumspraktikum in der BASA absolvierten.

Sammellust-PlakatSammellust

Objekte enthüllen ihre Geschichten

seit 25. April 2017

Was macht eigentlich eine Sammlung zur Sammlung? Was unterscheidet sie von einer losen Ansammlung von Objekten? Diesen Fragen sind die Studierenden im Rahmen des Praktikums „Museumsgeschichten. Sammlungen konzeptualisieren und analysieren am Beispiel der BASA“ im Wintersemester 2016/2017 auf den Grund gegangen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der Ausstellung „Sammellust“.

Die Bonner Altamerika-Sammlung ist selbst eine Sammlung, genauer gesagt eine ethnologisch-archäologische Lehr- und Studiensammlung. Gleichzeitig besteht sie aus vielen verschiedenen Sammlungen, die sich je nach gewähltem Kriterium aus bestimmten Objekten zusammensetzen können. Die vier in der Ausstellung präsentierten Sammlungen sind jeweils auf einen Sammler bzw. eine Sammlerin zurückzuführen, die Objekte nach individuellen Kriterien zusammengetragen und später der BASA zur Verfügung gestellt haben. Die meisten von ihnen pflegten einen recht engen Bezug zur BASA.

Stellvertretend für jede Sammlung sind vier repräsentative Objekte ausgestellt, deren Geschichten – von ihrer materiellen Beschaffenheit und Herstellung über ihre Funktion und Verwendung als Gebrauchsgegenstand, die Umstände ihrer Reise in die BASA und schließlich ihre Bedeutung als Museumsobjekt im Kontext der jeweiligen Sammlung in der BASA – die Studierenden nacherzählen.

Ausstellung Spinnst Du

SPINNST DU?

Fäden spinnen – Texte weben – Textilien kommunizieren

19. April 2016 bis 30. September 2017

Im BASA-Baukasten, dem Markenzeichen der Bonner Altamerika-Sammlung, ist aktuell die Ausstellung „Spinnst Du?“ zu sehen. Sie wurde von Studierenden der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn konzipiert. Die Ausstellung setzt sich philosophisch spielerisch mit dem Spannungsfeld zwischen Texten und Textilien auseinander. „Text“ kommt vom lateinischen texere, das bedeutet „weben“. Textum ist das Gewebe.

Die Frage „Spinnst Du?“ soll hier nicht als Beleidigung verstanden werden. Fäden werden nicht nur handwerklich gesponnen, sondern auch gedanklich – nicht umsonst sprechen wir vom „roten Faden“ und versuchen, „den Faden nicht zu verlieren“.

Die Ausstellung zeigt Dinge, die wie Texte verstanden werden können, da sie wie Texte auch Formen von kommunikativer Handlung sind.

Die Broschüre zur Ausstellung steht hier zum Download bereit.

Plakat Gonzalo

Papiere und Gefäße

Neue Arbeiten von Gonzalo Sainz-Trápaga

25. April 2017 bis 31. August 2017

Die Bonner Altamerika-Sammlung (BASA) der Universität Bonn stellt aktuelle Werke des Künstlers Gonzalo Sainz-Trápaga vor. Dabei verschmelzen die Ausstellungsstücke hervorragend mit den Exponaten der BASA.

Der Bonner Bildhauer, Gold- und Silberschmied Sainz-Trápaga hat für seine aktuelle Ausstellung Schmiede- und Papierarbeiten zusammengestellt und seine Werke in direkte Korrelation zu Exponaten der Bonner Altamerika-Sammlung, wie archäologischen Gefäßen aus der Maya-Kultur und dem südamerikanischen Andenraum, gestellt. 

Bei der Herstellung der Papierwerke verwendet Sainz-Trápaga Naturpigmente. Einige in dieser Ausstellung präsentierten Arbeiten bestehen ausschließlich aus Naturpigmenten der Lilie, des Blütenstaubes und der Harze, die mit einer Alkoholtinktur extrahiert werden.

Die Zusammenarbeit mit der Universität Bonn ergab sich aus einem Besuch Sainz-Trápagas in der Bonner Altamerika-Ausstellung. Ihm gefiel das Konzept des "offenen Museums als Experimentierraum", einem belebten Ort, in dem Studierende arbeiten und verweilen können.

Video zur Ausstellung

Feeding the dead

Feeding the Dead

Weihrauchgefäße und Urnen der Hochland-Maya von Guatemala

25. Mai 2016 bis März 2017

Seit der Präklassik spielt das Verbrennen des Harzes des Weihrauchbaums für die Maya eine wichtige Rolle. In verschiedenen Zeremonien wird mit den Göttern und Ahnen Kontakt aufgenommen, die dann mit dem Rauch „genährt“ werden.
Im Hochland von Guatemala wurden Mitglieder der Elite um 900 n. Chr. in bis zu einem Meter hohen Gefäßen, den sogenannten K‘ichee‘-Urnen, bestattet. Die Töpfer statteten diese mit tönernen Jaguarköpfen aus, durch deren offene Mäuler den sterblichen Überresten Opfergaben gegeben werden konnten.
Durch zwei Schenkungen kamen in den letzten Jahren insgesamt 35 Weihrauchgefäße und Urnen in unsere Institutssammlung. Die Stücke wurden im Guatemala der 70er Jahre von den Sammlern Eduard Wagner und Anneliese Binder erworben.
Laura Heise untersuchte diese Keramiken im Rahmen ihrer Bachelor-Abschlussarbeit. Im Vergleich mit ähnlichen Stücken konnte so der Großteil der Objekte geographisch und zeitlich eingeordnet werden. Die Ergebnisse werden nun in der Bonner Altamerika-Sammlung zum ersten Mal einem öffentlichen Publikum gezeigt.

 

TeobertMaler-vorneTeobert Maler

Historische Fotografien Mexikos

12. Januar bis 22. Februar 2017

In Kooperation mit dem Ibero-Amerikanischen Institut, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigt die Bonner Altamerika-Sammlung (BASA) der Universität Bonn eine Ausstellung zum fotografischen Werk Teobert Malers die am12. Januar 2017 vom verantwortlichen Kurator, Dr. Gregor Wolff, eröffnet wurde. Die Ausstellung ist bis zum 22. Februar in der BASA zu sehen.

Teobert Maler (1842-1917) gilt als einer der bedeutendsten Forschungsfotografen des 19. Jahrhunderts. Seine ersten Fotografien entstanden ab 1874; es folgten etwa 3.000 fotografische Abzüge. Zu Malers Aufnahmen aus 30 Jahren Arbeit in Mexiko zählen auch Porträts, Stadtansichten sowie Landschafts- und Naturaufnahmen. Maler war als Offizier in österreichischen Diensten am missglückten Versuch beteiligt, Maximilian von Österreich als Kaiser von Mexiko zu etablieren; nach Maximilians Hinrichtung reiste Maler durch Mexiko.

Die ausgestellten Fotografien zeigen beispielsweise einige der ältesten Stadtansichten von Oaxaca, darüber hinaus seltene Studioaufnahmen Malers sowie Landschaftsaufnahmen. Die Fotografien werden in der Ausstellung mit Tagebüchern, Skizzen und Briefen aus dem Nachlass Teobert Malers ergänzt, die ebenso zu den Sammlungen des Ibero-Amerikanischen Instituts der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zählen.

zur Pressemitteilung

Plakat Miniaturenausstellung

smaller than life:

die welt en miniature

25. Mai 2016 bis 6. Januar 2017

Bereits in vorchristlicher Zeit nutzten die Menschen Miniaturgefäße und -figuren, die heute aus archäologischen Kontexten geborgen werden. Während einige wohl Votiv- oder Opfergaben waren, dürften andere zum Beispiel auch Spielzeuge gewesen sein. Die Funktion mancher dieser Miniaturen ist jedoch bis heute ein Rätsel.

Modelle bilden in verkleinerter Version Realitäten oder Entwürfe möglicher Realitäten ab, um sie fassbar und verständlich zu machen. Auch Objektsammlungen lassen sich als Modelle der Wirklichkeit verstehen.

Die Ausstellung „smaller than life: die welt en miniature“ zeigt Gegenstände aus der Bonner Altamerika-Sammlung und aus verschiedenen Privatsammlungen, die sich durch ihre geringe Größe auszeichnen. Sie lädt dazu ein, die Welt im Kleinen zu entdecken und sie dadurch im Großen neu wahrzunehmen. Im Vordergrund stehen dabei Miniaturen der Apalai-Wayana und der Tiriyó sowie von einigen ihrer karib-sprachigen Nachbarn, deren materielle Kultur derzeit im Projekt „Mensch-Ding-Verflechtungen indigener Gesellschaften“ der Abteilung für Altamerikanistik untersucht werden.

Gläsernes Bildgedächtnis

Gläsernes Bildgedächtnis Lateinamerikas

Eine Expedition in die digitalen Sammlungen des Ibero-Amerikanischen Instituts

13. November 2015 bis 24. April 2016

Mehr als 10.000 historische Bildträger – Glasnegative, Glaspositive sowie großformatige Planfilmnegative – mit Motiven aus Lateinamerika zählen zum Bestand des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) in Berlin. Dieser faszinierende und zum Großteil bisher unveröffentlichte Bestand wurde im Jahr 2013 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wissenschaftlich erschlossen und in weiten Teilen digitalisiert.

Mit Bildern von Max Uhle, Hans Steffen, Teobert Maler u.a. zeigt die Ausstellung ausgewählte Beispiele aus diesem „gläsernen Bildgedächtnis“ Lateinamerikas. Frühe archäologische Forschungen finden sich ebenso dokumentiert wie geographische Arbeiten oder ethnografische Impressionen. Neben Fundobjekten zeigen die Bilder auch Freunde und Helfer der Forscher und geben somit Einblicke in Arbeitsmethoden und persönlichen Netzwerke.

Die von Dr. des. Frank S. Kohl, Dr. Gregor Wolff und Diana von Römer erarbeitete und vom Designbüro böing Gestaltung umgesetzte Ausstellung ist mit Unterstützung des Förderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bis zum 24. April 2016 in der Bonner Altamerika-Sammlung (BASA) zu sehen.

Download: Broschüre zur Ausstellung

Azteken-Ausstellung

Azteken - Einst und Heute

14. September bis 01. November 2015

Im Rahmen eines Museumspraktikums haben Studierende der Abteilung für Altamerikanistik Objekte aus der Bonner Altamerika-Sammlung ausgewählt, um mit ihnen die Lebenswelten der Azteken - einst und heute - zu illustrieren.

Sie berichten von der Wanderung der Azteken ins Hochtal von Mexiko, der Gründung ihrer Hauptstadt Tenochtitlan auf einer Insel im See, der Entfaltung von Tenochtitlan zu einer der größten und prachtvollsten Städte der Welt im 15. Jahrhundert, vom Pantheon der Azteken, ihrem Schriftsystem und Bilderhandschriften, der Lebensmittelproduktion sowie von Chinampas, den schwimmenden Gärten um die Stadt im See.

Sie zeigen auch die Verbindungen ins Jetzt: berichten von der Entwicklung des heutigen Mexiko-City, dem Totenkult um Allerseelen und der Verehrung von Santa Muerte, sowie von der modernen Bewegung der Danzantes Aztecas.

 

 

 

Sammlungsbegegnung

Sammlungsbegegnungen

Amazonas-Objekte der BASA illustrieren die Berliner Snethlage-Sammlung (EM)

30. Januar bis 31. August 2015

Anfang des 20. Jahrhunderts erforschte die deutsche Ornithologin Emilie Snethlage (1868-1929) das Amazonasdelta. Unter anderem bereiste sie zweimal das Gebiet des mittleren Rio Xingu und sammelte dort auch ethnografisch. Die entstandene Sammlung befindet sich heute im Ethnologischen Museum Berlin. Es ist die einzige erhaltene von den Xipaya und Kuruaya, zwei tupi-sprachigen Gruppen. In der Ausstellung werden 22 Fotografien von Objekten dieser Sammlung gezeigt.

Im Rahmen eines Museumspraktikums haben Studierende der Abteilung Altamerikanistik Objekte aus der Bonner Altamerika-Sammlung ausgewählt, um mit ihnen die Fotografien der Snethlage-Sammlung zu illustrieren. Sie haben dazu Gegenstände ganz unterschiedlicher kultureller Herkunft ausgewählt und thematisieren auch Lebensbereiche, die in der Sammlung Snethlages nicht durch Objekte repräsentiert werden, wie z.B. die Zubereitung von Maniok.

 

OXIS Ausstellung 1

Copa para quem?

Proteste, Militarisierung und Umsiedlungen in Rio de Janeiro im Kontext der Fußball-WM 2014

8. April bis 17. Oktober 2014

Vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien findet in der Altamerika-Sammlung die Fotoausstellung „Copa para quem? Proteste, Umsiedlungen und Militarisierung in Rio de Janeiro im Kontext der Fußball-WM 2014“ statt, die die negativen Folgen und Einflüsse der Großveranstaltungen (neben der WM auch Olympia 2016 in Rio de Janeiro) in den Fokus rücken soll.

Unter dem Druck der FIFA, IOK und der internationalen Aufmerksamkeit, werden in Rio de Janeiro stadtpolitische Maßnahmen durchgeführt, die in den meisten Fällen die Bedürfnisse und Rechte vieler brasilianischen Bürger_innen ignorieren: Investitionen in Bauprojekte ohne Nutzen für die Öffentlichkeit, Zwangsumsieldungen zugunsten von städtebaulichen Maßnahmen und Verdrängung der einkommensschwachen Bevölkerung in die Peripherie, sowie militärische Besetzungen zur Garantierung der urbanen Sicherheit während der Mega-Events. Diese Prozesse wurden von Fotograf_innen mitverfolgt und dokumentiert.

Die an der Ausstellung beteiligten Fotograf_innen wurden in der Escola de Fotógrafos Populares, der Fotografieschule von Imagens do Povo der zivilgesellschaftlichen Organisation Observatório de Favelas in Rio de Janeiro ausgebildet.

Persönliches. Fremde Objekte und Bonner Leidenschaften

8. April bis 31. Juli 2014

Zur Wiedereröffnung der BASA präsentieren Mitarbeite­rinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung ihre ganz persönlichen Lieblingsobjekte. Die Frage danach führt zu einer Vielzahl unterschiedlicher Überlegungen. Wodurch gelingt es einem bestimmten Objekt, sich einem Menschen einzuprägen? Welcher Gegenstand spricht mich an? Zu welchem habe ich eine besondere Beziehung und wie kann ich diese beschreiben? Welche Gefühle und welche Erinnerungen lösen Objekte in uns aus, die wir Tag für Tag oder auch nur in einem besonderen Augenblick wahrgenommen haben? Mit welchen Fragen, wissenschaftlichen wie persönlichen, treten wir an diese Gegenstände heran? Welche Sehnsüchte verstecken sich möglicherweise in diesen Objekten, welche Landschaften können sie imaginieren?

Die Ausstellung lädt ein zu einem persönlichen Rundgang durch Objektwelten und Forschungsleidenschaften. Sie regt an, unser jeweils eigenes Verhältnis zu den Dingen um uns herum neu zu reflektieren.

uni.bonn.tv Podcast zur Ausstellung

Leben und Tod im alten Peru

Leben und Tod im Alten Peru

26. Mai bis 22. Dezember 2013 in der BASA

12. April bis 9. November 2014 im Lippischen Landesmuseum, Detmold

Kooperationsprojekt der Stiftung/Sammlung Köhler-Osbahr, dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg und der Bonner Altamerika-Sammlung.

Die Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ zeigt Objekte andiner Kulturen wie der Inka, Nasca und Moche. Diese sind zum großen Teil in der Absicht hergestellt worden, sie den Toten mit auf den Weg in eine andere Welt zu geben und den Lebenden grundlegende Botschaften über die Ordnung der diesseitigen und der jenseitigen Welten zu vermitteln. In ihren vielfältigen Formen spiegeln die Objekte die Mannigfaltigkeit und den Reichtum der andinen Welt und ihrer Jahrtausende alten Kulturen wider.

uni.bonn.tv Podcast zur Ausstellung

 

Artikelaktionen